Landesmeisterschaft 2016 – ein persönlicher Bericht

Mitteldeutsche Landesmeisterschaft der Landesverbände – Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen 2016 in Cunersdorf

9 Uhr in Lichta bei Königsee Thüringen. Es nieselt !!! Der Wohnwagen ist gepackt und das Auto davor gespannt. Lucas und Ich (Tom) warten auf den Anruf von Melanie das Joy verladen ist und die Fahrt losgehen kann. Es nieselt immer noch. Nähe Abfahrt Zwickau von der Autobahn, ein Blick nach oben: es nieselt immer noch. Unser Gespräch über Walky-Talky zwecks Wetter zur LM ist das gleiche wie vergangenes Jahr

“es nieselt oder gewittert„

In Cunersdorf können wir zwar im Trockenen aufbauen aber es sieht nach dem üblichen Gewitter aus. Nun gut, das zum Wetter. Im Vorfeld der LM wurden ein paar organisatorische Entscheidungen getroffen zwecks Aufstellung zu einem “Thüringen Camp“. Es hat auch geklappt, die Thüringer waren eine Wohnsiedlung mit „Machtfaktor“ – schön. Es flogen wieder die üblichen Frozeleien beim Aufbau hin und her. Ich glaube im nächsten Jahr sind Küchen und Badezelte aufgestellt. Hi hi. Am Freitag Abend gab es Gulasch vom Feinsten, nicht im Reiterstübchen – nein – Im Thüringenlager. Stefan, der Mann von Monique hat sich eine riesen Mühe gemacht und das erforderliche Equipment zum Kochen und Grillen mitgebracht, von Katarina und ihm zwei Roste und riesen Töpfe. Er hat seit Vormittag geschnippelt und gemacht und aufgebaut – klasse! Den Tag über gingen die Wettbewerbe über die Bühne, wo so manch Thüringer sich in die Siegerliste eintragen konnte. Nach getaner Reiterei saßen abends, ich glaube alle Thüringer, zum leckern Kesselgulasch. Und es war lecker – nochmals Dank an die Innitiatoren und den EWU-Bund !!! Es ging natürlich den Abend weiter mit noch so anderen leckern Sachen, vom Bier über Sekt und härteren Getränken. Als ich zu Bett wollte musste ich mich nochmal setzen, in den Campingstuhl, doch der war um einen halben Meter versetzt. Am Morgen hat die Nachbarschaft gefragt: was den da so gescheppert hat ??? !!! Ich weiß von Nichts nur mein Stuhl war etwas außer Form, na ja.

Der Samstag fing mit Cunersdorf üblichem Wetter an, Regen dann Sonne dann schwülwarm dann wieder Regen und so weiter……..Nun gab es aber die Disziplinen die interessant werden wenn man zur GO will. Landesbester Reiter für die Mannschaftsaufstellung und Landesmeister, die Glückwunschrufe im Zeltlager gingen den ganzen Tag hin und her. So viel Alkohol gab es gar nicht auf dem Platz. Familie Georgie und Crew hatten wie gewohnt alles im Griff, ich sage einfach: nächstes Jahr wieder bei Klaus!! Der Samstag brachte jede Menge Arbeit mit sich – zeitig aufstehen und Pferd waschen, Das Pferd frisieren, maniküren, salben, einölen, anmalen und und und. Dan sich selber herrichten und noch meckern wenns nicht klappt. Die Sektflaschen für die Sieger wurden unter unserem Vorzelt immer weniger. Weil es jede Menge Sieger gab. Es wurde wieder hin und her gratuliert, auch Reiter anderer Landesverbände wurden beglückwünscht – klasse. Die Siegerehrungen waren wieder gut durchgeführt und einige Mitglieder (nicht nur der Vorstand) haben sich daran beteiligt. Man spürte die Zufriedenheit untereinander, der Reiter und der Mitgereisten. Ich will die Pfannkuchen am Samstag Morgen, für die Kiddis, nicht vergessen. „Hubsi“ war wieder voll gut drauf und unser Lucas war begeistert, er sagte: Papa das hat der voriges Jahr auch schon gemacht, voll lecker“

Die Manschaften waren diesmal schnell aufgestellt und genannt. Der Einmarsch wird wie bei der GO zelebriert. Der Wanderpokal wurde herrein getragen und jeder wünschte sich heimlich “WIR“ . Die Wettbewerbe gingen weiter und ich will nicht einzeln darauf eingehen, das dauert zu lange bei den vielen thüringischen Siegern. Aber die Manschafts Siegerehrung ist für uns Thüringer nicht auszulassen. Warum – ha ha. Na darum – es war die gleiche Spannung bei der Auswertung wie auf der GO. Die Jugend muss noch ein bisschen üben, war nicht letzter !! Die Seniorinnen Melanie, Anna, Diana und Katrin wurden nicht dritter, nicht zweiter………Hurra…. der Wanderpokal geht nach Thüringen für ein Jahr (ohne Gastreiter !!!). Es floss wieder der Sekt und andere Getränke. Booh eh wasn Wochenende Melanie und ich waren zum Feierabend knülle, es war doch anstrengend den Überblick bei den Siegerehrungen, den eigenen Ritten und der permanenten Anwesenheit und sowieso zu behalten. Ich konnte am Abend unser Vorzelt trocken verstauen und hatte keine Rutschpartie beim Losfahren. Zu Hause haben wir Alles stehen lassen und haben uns in aller Ruhe ein Bier und ein Glas Sekt gegönnt. – Auf das schöne und sehr erfolgreiche Wochenende in Cunersdorf.

Euer Tom

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Text von Tom Roch

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