„Was der Richter sehen will“ – Correctness, Quality, Degree of Difficulty

Wie muss ich z.B. ein Trailhindernis anreiten und bewältigen, um in den Plusbereich beim Scoring zu kommen? Wie muss ich meine Horsemanship-Pattern richtig aufteilen, um mich bestmöglich präsentieren zu können?

Diese und viele weitere Fragen stellten sich 20 interessierte Turnierreiter am 18. Februar auf der TM Ranch in Holzhausen. Auf dem Plan standen die Disziplinen Trail, Western Pleasure, Ranch Riding, Horsemanship, Reining und Western Riding. Richterin Susanne Haug zeigte anhand von mitgebrachtem Videomaterial Negativ- und Positivbeispiele. Wir schauten uns viele Ritte an und hatten die Möglichkeit selbst zu scoren. Dabei standen folgende drei Kriterien im Vordergrund: Correctness, Quality und Degree of Difficulty. Eins wurde schnell klar: Die Richterarbeit auf dem Turnier ist kein Zuckerschlecken und um jeden Ritt objektiv zu bewerten, bedarf es einer Menge Konzentration. Was sind die Unterschiede zwischen -1,5; -1; -0,5; 0; +0,5; +1; +1,5 und wann werden Penalties vergeben? Die Köpfe der Teilnehmer rauchten von 8 – 16 Uhr. Frau Haug war für alle Fragen offen und beantwortete sie auch für unsere Turnierneulinge präzise und leicht verständlich. Das Richten des Videomaterials machte uns großen Spaß und es war schön zu sehen, dass unsere Ergebnisse nicht allzu sehr von den wirklich vergebenen Scores abwichen. Für den ein oder anderen Spaß war natürlich auch noch Zeit.
Es war ein lehrreicher Tag mit vielen neuen Infos. Wir sind nun bestens auf die neue Saison vorbereitet und wissen zum Beispiel, wie die neuen Scoresheets für die Horsemanship zu lesen sind.
Ein großer Dank geht an Frau Haug und an das Team der TM Ranch Holzhausen für die super Verpflegung.

Text und Foto: Anna Schwenk

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